AllgemeinDeutschlandWeingüter

Das um 1750 erbaute Weingut wurde 1999 vom früh verstorbenen Vater an Alexander Gysler vererbt. Seitdem leitet er es nun mit Unterstützung seiner Mutter Renate sowie seiner Frau Heike.

„Unser Ziel ist es, ehrliche Weine mit Herkunft und Zukunft zu erzeugen. Zukunft im Sinne eines lagerfähigen Weines und Zukunft mit Hinblick auf die Folgegeneration, die auch noch in der Lage sein soll, von unseren einzigartigen, rotliegenden Böden Weine mit Struktur und Filigranität zu erzeugen. Die Böden sind für uns mehr als nur ein Substrat, in dem unsere Reben wachsen. Die Böden sind es, die unseren Weinen Mineralität verleihen und die uns ernähren. Sie wollen wir bewahren und fördern.“

GUT ZU WISSEN:

Größe des Weinguts in ha: 12 ha  – Jahresproduktion in Flaschen: 80 000

Ertragsbegrenzung: auf durchschnittlich 55 hl/ha

Terroir: Sandsteinverwitterung aus dem Rotliegenden

Rebsorten: Riesling (30%), Grauburgunder (20%), Scheurebe, Huxelrebe, Weißburgunder, Merlot und Spätburgunder

Alter der Rebstöcke: bis zu 45 Jahre alt

Weinlese: erfolgt fast vollständig von Hand

Weinbereitung: Spontanvergärung (selten Reinzuchthefen nur, wenn die Gärung nicht in Gang kommt). Keine Temperatursteuerung beim Gärprozess. Keinerlei Schönungsmittel

Düngung/Versorgung der Böden und Pflanzen: Kompost aus Trester, Grünschnitt und Pferdemist, Begrünungseinsaat

Pflanzenschutz: Biodynamische Präparate, Heilkräuter-Auszüge – mit dem Ziel den Kupfer- und Schwefeleinsatz auf ein Minimum zu reduzieren

Unkrautbekämpfung: wird geduldet und von Hand abgemäht, also mit der Sense

Bewertungen: Stuart Pigott / Frankfurter Allgemeine Zeitung
 zum Riesling „S“ trocken: „Mit feinem Rosenduft und der gekonnten Verbindung großartiger Reife mit verspielter Leichtigkeit, ist er eine gelungene Visitenkarte für den neuen biodynamischen Wein des Landes.“

„Noch außergewöhnlicher ist jedoch sein trockener Wein aus der Huxel, ein rustikaler Bursche, ein Raubein, würzig und herb. Es ist ein Weintyp, wie man ihn sonst nicht findet.“

Carsten Henn ‚ 111 Deutsche Weine, die man getrunken haben muss

Auszeichnungen

2 von 5 möglichen Trauben – Gault Millau 2017

3 von 5 Sternen –  Eichelmann 2014

Alexander Gysler / 2017 Pet Nat Brut

15,95 
Unser 2017er Pet Nat wurde aus zwei typisch rheinhessischen Rebsorten erzeugt: Scheurebe und Huxelrebe und wird es so kein zweites Mal auf der Welt geben. Er hat die Fachwelt bei der Vorstellung auf verschd. Anlässen bereits vollends überzeugt. Peter Bennyson, Inhaber des hochgelobten Restaurant 19Glas in der Altstadt von Stockholm, sprach gar vom besten Pet Nat, den er je getrunken hat.