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Gernot & Heike Heinrich / 2017 Blaufränkisch

10,95 

Charakter: Gänzlich ungebremstes Trinkvergnügen bereitend schaukelt der 2017 Blaufränkisch verspielt hin und her zwischen der erfrischenden Rotfruchtigkeit einer hausgemachten Roten Grütze aus Cranberries, Kirschen und Preiselbeeren und der pikanten Würze eines Kräutergartens, ganz zu schweigen einer Pfeffermühle. Sein geradliniger kompakter Körper schwingt in gleichphasiger Harmonie mit feinkörnigem weichen Gerbstoff und einem hauchzart belebenden Säurenerv. Ein stolzer und eleganter Vertreter seines Standes, der freudig Dichte und Fülle im richtigen Maß und vor allem ohne Schwere ins Glas bringt.

Gernot & Heike Heinrich / 2016 Blaufränkisch Leithaberg DAC

19,95 

In purpurner und herzhafter Manier wird die Kirsche in ihrer Vielfalt durch dekliniert. Dabei verweigert sich der Wein augenzwinkernd einer einseitigen Fruchtigkeit. Er dreidimensioniert sich vielmehr durch den erdverbundenen Tiefgang von torfigem Herbstlaub und frischen Trüffeln, sowie der pfeffrigen Würze von geröstetem Wurzelgemüse. Man möchte direkt eine Lammkeule ins Rohr schieben…
Was dem Wein nur gerecht wird, denn er bedarf Zeit und Luft um sich zu offenbaren. In diesem Fall ist der Blaufränkisch das einzig wahre Vehikel um seine Herkunft zu Tage zu fördern und wirksam zu machen. Die karg und steinig nachhallende Länge seiner kalkigen Böden und die ungezügelte Kraft seines feinkörnigen Tannins geben ihm geballte Durchsetzungskraft. Diese ist weder aufdringlich noch vordergründig, sondern strahlt durch Vitalität und messerscharfe Präzision und symbolisiert Zufriedenheit, sowie ein langes Leben.

Gernot & Heike Heinrich / 2017 Pinot Freyheit

21,95 

Der Pinot Freyheit ist zuhause in vielen Welten. Er huldigt der beerigen Frucht mit ihrem hell erröteten Antlitz. Er verehrt den Glimmerschiefer, aus dem er stammt und der ihn festigt. Er streckt sich gen Sonne und feiert den, von Luft erfüllten Raum, in dem die Schönheit des Nichtstuns eine behütete Heimat gefunden hat. Er ist ebenso anspruchsvoll wie genügsam, aber immer begleitet von einem Hauch Eleganz. Bereichernd und wandelbar mit der Schlichtheit eines Löwenzahns. Mit farbenprächtiger Blüte. Mit sattem Blatt. Mit schwerelosem Samen im unvorhersehbaren Spiel mit dem Wind!

Gernot & Heike Heinrich / 2015 Pannobile

23,95 

Stillvergnügt. In der Ruhe liegt die Kraft.
Keine aufbrausende opulente, sondern präzise definierte rotbeerige Frucht präsentiert sich in einem feingliedrig gewobenem Gerbstoffge- wand und offenbart sich am Gaumen in Schichten und von spannungsgeladener Länge getragen wie ein sommerliches Wickelkleid. Offenherzig, dabei unverblümt; dennoch floral und von der Frucht angetrieben hat der 2015 Pannobile viel Liebe zu geben. Die offenher- zige Fruchtparade und Aromenvielfalt, die aus dem Jahr 2015 resultieren, fächern sich im Glas auf wie ein Pfauenrad. Währenddessen wird die samtige Weichheit seines grundsätzlichen Wesens durch einen Rückgrat gebenden Säurenerv in Schwung gebracht. Ein balan- cierter, doch bestimmter Typ, der voll gradliniger Ehrlichkeit im Einklang mit sich selbst für pure Freude steht.

Gernot & Heike Heinrich / 2016 Gabarinza

38,50 

Dunkles Rubinrot, setzt in der Nase rotbeerig an und geht in dunkle graphitige Noten über. Am Gaumen kompakter Ansatz, straffes Gerüst mit vielschichtigem Aufbau, dunkles Waldbeerenkonfit, zarte Bitterschokolade im Ausklang. Insgesamt ein kräftiger, sehr strukturierter Wein.

Gernot & Heike Heinrich / full gas

19,95 

„Lächle! Es verwirrt die Menschen.“
Als Sonderling die Herzen anderer und dadurch eine kleine Welt erobern gelingt ausschließlich durch das Ausspielen jener Karte, die niemand hat, außer man selbst: Positive Irritation durch die Eigenheit, die einem innewohnt. Was sensorisch gänzlich dem Blaufränkisch huldigt und jenem ein, bis zur Kopfnote mit bestem Betragen, beispielhaftes Zeugnis ablegt, wird nach drei Jahren als Grundwein in die nächsthöhere Klassenstufe versetzt. Breitbeinig und voller Stolz steht der Full Gas zwischen den Stühlen. Puristische, rotbeerige Frucht ist, mitsamt feinperliger doch lebhafter Perlage, auf Wildwasserfahrt vom Gaumen zur Amygdala. Engmaschiges, doch seidiges Tannin kleidet den sprudelnden König der Weine stattlich, zugleich jedoch leger und zwanglos. Bei aller erdverliebten Seriosität ist sein Auftritt doch stets mit einem Schmunzeln versehen. Animierende Säure und kompromisslos karger Nachhall machen unweigerlich Lust auf mehr.

Gernot & Heike Heinrich / 2019 verjus

7,95 

Grüner Saft (aus roten Trauben).
Unzeitige Trauben zur rechten Zeit geerntet oder optimale Unreife. Wie auch immer, das Ergebnis ist ein Würzmittel (dem auch heilende Wirkung nachgesagt wird), das alternativ zu Essig oder Zitrone eingesetzt werden kann. Verjus oder auch Agrest kam vor über tausend Jahren aus dem Morgenland zu uns und verfügt über ein noch längst nicht erschöpftes kulinarisches Potential. Für Salate, Saucen und Erfrischungsgetränke.

Hahnmühle_2013_Riesling_Alter Wingert_trocken

Hahnmühle / 2017 Riesling Alter Wingert trocken

9,95 

Kleinbeerige Trauben und eine sehr späte Weinlese führen bei diesem Riesling zu einer enormen Aromabildung.
Mineralische Noten gepaart von einem Duft von reifen gelben Früchten, am Gaumen zeigt sich Finesse und Spiel, welches noch lang nachklingt