Karl Fritsch / Wagram

Bereits in den frühen 70ern verschrieb sich Karl Fritsch sen. der Qualitätsweinproduktion und machte sich auch als Rotweinpionier am Wagram einen Namen. Karl Fritsch jun. übernahm 1999 den elterlichen Betrieb und ist seither ideeller und dynamischer Kopf des Weinberghofes Fritsch.

„Biodynamik bestimmt mein Leben. In Bezug auf Wein ist es mir ein besonderes Bedürfnis, ein Stück Boden zu kultivieren und über den Wein diesen bestimmten Boden und die darauf gewachsene Rebe in Sorte und Jahrgang in allen möglichen Sinnen wie Schmecken und Riechen den Menschen zugänglich zu machen.
Guter Wein wird gemacht, großer Wein passiert, weil der Mensch nur gute, und die Natur große Weine macht.“

Gut zu wissen:

Größe des Weinguts in ha: 25 ha – Jahresproduktion in Flaschen: 150.000

Ertragsbegrenzung: auf durchschnittlich 45hl/ha

Boden:
• Lößböden(Schlossberg)
• Lössauflage mit Verwitterungsgestein (Mordthal)
• Roter bindiger Lehmboden (Red Soil und Foggathal)

Rebsorten: 50 % Grüner Veltliner, Riesling, Zweigelt, Pinot Noir

Alter der Rebstöcke: 5-53 Jahre

Weinlese: Handlese, selektiv in mehreren Durchgängen

Weinbereitung: Spontanvergärung mit den natürlichen Hefen. Ausbau im Edelstahl, im Holzfass sowie in Betoneiern. Die Weine bekommen genügend Zeit, um auf der Feinhefe zu reifen, wodurch extraktreiche und spannungsvolle Weine entstehen.

Düngung/Versorgung der Böden und Pflanzen: Komposte aus Rindermist, Rebholz, Gründüngungspflanzen, sowie Stroh und Trestern, optimal vergoren, um den Böden ausreichend mit Mikroorganismen, Bakterien und Pilzen zu versorgen. Ziel ist es, den Boden zu verbessern, um dem Begriff „lebendiger Boden“ gerecht zu werden.

Pflanzenschutz: Biodynamische Präparate, Heilkräuter-Auszüge

Brennnessel, Kamille, Schafgarbe und Ackerschachtelhalmtee werden frisch zubereitet und ausgebracht wodurch die pflanzeneigenen Abwehrkräfte gegen z.b. Pilzkrankheiten mobilisiert werden. 

Die biodynamischen Präparate werden eingesetzt um die Rhythmen der Pflanze zu unterstützen. Neben der Wachstumsphase soll die Pflanze genügend Zeit für die Reifephase haben, um eine Ernte von physiologisch reifen Trauben zu ermöglichen.

Unkrautbekämpfung: Begrünungseinsaat

Es werden wechselweise blütenreiche Pflanzen gesät um Nützlinge und tierisches Leben zu ermöglichen. Keine Bodenbearbeitung tiefer als 5cm .

Bewertungen

„Sucht man nach den Kernkompetenzen des Weinberghofs, dann testet man am besten den Grünen Veltliner, der hier sowohl als leichter Sommerwein wie auch in Form von subtilen Lagenweinen wie »Steinberg« und »Schlossberg« angeboten wird. Bei den roten Weinen zählt die Cuvée »Foggathal« zu den bekanntesten und besten Österreichs, auch der saftige Pinot Noir hat einen exzellenten Ruf.“ Falstaff

Auszeichnungen

4 von 5 möglichen Sternen- Falstaff 2014
4 von 5 möglichen Trauben -Vinaria 2014

Zeigt alle 9 Ergebnisse

Karl Fritsch_2015_Grüner Veltliner_Wagram

Karl Fritsch / 2020 Grüner Veltliner Wagram

8,70 

Schönes Hellgelb, im Duft nach reifen, gelben Früchten und dezenten Kräuteraromen, elegant, feingliedrig, frische Säure, trotz seiner Leichtigkeit viel Wein mit schöner Veltlinerwürze. Langer Abgang mit angenehmen Trinkfluss

Karl Fritsch / 2018 Grüner Veltliner Schlossberg – 1 ÖTW

19,50 

Saftiger gelber Apfel, gelbe Ringlotte, Biskuit, frische Mandeln, würzig in der Nase. Elegant und gleichzeitig mit ordentlichem Druck am Gaumen; sehr würzig, lebendig, lang – Apfelschale und frische Mandeln im Abgang. Tolles Gerbstoffgerüst, das eindeutig Lagerungspotenzial verspricht!

Karl Fritsch / Materia Prima 2017

22,95 

Leuchtendes Kurkuma-Gelb. In der Nase Ingwerwurzel, Rosenblüten, kandierte Orangenschale, Kruste vom Sauerteigbrot, teeig – kräutrig! Enorm vielschichtig. Tänzelnd am Gaumen, feinster Gerbstoff, sehr trinkanimierend und lang im Nachhall. Eine maischevergorene Cuvée aus Traminer und Veltliner von subtiler Größe!

Karl Fritsch / Pinot Noir Exlberg 2017

14,50 

Satte Himbeere, süß-kräutrig – Schokominze, Eukalyptus. Satte Frucht am Gaumen, enorm saftig. Dunkle reife Kirschen, fein und dicht zugleich. Saftig schöner Pinot Noir, der auf keinen besonderen Anlass warten lässt!

Karl Fritsch / 2017 Zweigelt Wagram

8,95 

Kräftiges Rubingranat, zarte violette Reflexe, breitere Randaufhellung. Mit feinen Gewürzanklängen unterlegte dunkle Beerenfrucht, zart nach Nougat, kandierte Orangenzesten. Saftig, feinwürzig, gut integrierte Holznote, frischer Säurebogen, Kirschen im Nachhall, ein vielseitiger Speisenbegleiter

Karl Fritsch / 2017 Cuvée Foggathal Nr. 23

23,50 

Mandelblüten, saftige, süsse Wechseln, Hauch Heidelbeere. Superb elegant am Gaumen, von saftiger Molligkeit geprägt und gestützt durch reife Säure, die ihn am Gaumen lange leben lässt. Eine sehr elegante Rotweincuvée (Zweifelt & Cabernet Sauvignon) für alle Freunde der Leichtfüßigkeit!

Karl Fritsch / Purist Pet Nat 2019

16,00 

Kühles Birnenschale-Gelb. Butterbrioche, frischer Sauerteig in der Nase. Dahinter Zitrusschalen, weiße Mandelmousse. Sehr feine, jedoch präsente Verlage am Gaumen, saftige Birnenfrucht, kandierte Zitronenschalen, Hauch Birnenschale im Abgang. Ein ausgesprochen eleganter, erfrischender und trinkanimierender Pet Nat!