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Gernot & Heike Heinrich / 2015 Pannobile

23,95 

Stillvergnügt. In der Ruhe liegt die Kraft.
Keine aufbrausende opulente, sondern präzise definierte rotbeerige Frucht präsentiert sich in einem feingliedrig gewobenem Gerbstoffge- wand und offenbart sich am Gaumen in Schichten und von spannungsgeladener Länge getragen wie ein sommerliches Wickelkleid. Offenherzig, dabei unverblümt; dennoch floral und von der Frucht angetrieben hat der 2015 Pannobile viel Liebe zu geben. Die offenher- zige Fruchtparade und Aromenvielfalt, die aus dem Jahr 2015 resultieren, fächern sich im Glas auf wie ein Pfauenrad. Währenddessen wird die samtige Weichheit seines grundsätzlichen Wesens durch einen Rückgrat gebenden Säurenerv in Schwung gebracht. Ein balan- cierter, doch bestimmter Typ, der voll gradliniger Ehrlichkeit im Einklang mit sich selbst für pure Freude steht.

Gernot & Heike Heinrich / 2016 Gabarinza

38,50 

Dunkles Rubinrot, setzt in der Nase rotbeerig an und geht in dunkle graphitige Noten über. Am Gaumen kompakter Ansatz, straffes Gerüst mit vielschichtigem Aufbau, dunkles Waldbeerenkonfit, zarte Bitterschokolade im Ausklang. Insgesamt ein kräftiger, sehr strukturierter Wein.

Gernot & Heike Heinrich / full gas

19,95 

„Lächle! Es verwirrt die Menschen.“
Als Sonderling die Herzen anderer und dadurch eine kleine Welt erobern gelingt ausschließlich durch das Ausspielen jener Karte, die niemand hat, außer man selbst: Positive Irritation durch die Eigenheit, die einem innewohnt. Was sensorisch gänzlich dem Blaufränkisch huldigt und jenem ein, bis zur Kopfnote mit bestem Betragen, beispielhaftes Zeugnis ablegt, wird nach drei Jahren als Grundwein in die nächsthöhere Klassenstufe versetzt. Breitbeinig und voller Stolz steht der Full Gas zwischen den Stühlen. Puristische, rotbeerige Frucht ist, mitsamt feinperliger doch lebhafter Perlage, auf Wildwasserfahrt vom Gaumen zur Amygdala. Engmaschiges, doch seidiges Tannin kleidet den sprudelnden König der Weine stattlich, zugleich jedoch leger und zwanglos. Bei aller erdverliebten Seriosität ist sein Auftritt doch stets mit einem Schmunzeln versehen. Animierende Säure und kompromisslos karger Nachhall machen unweigerlich Lust auf mehr.

Gernot & Heike Heinrich / 2019 verjus

7,95 

Grüner Saft (aus roten Trauben).
Unzeitige Trauben zur rechten Zeit geerntet oder optimale Unreife. Wie auch immer, das Ergebnis ist ein Würzmittel (dem auch heilende Wirkung nachgesagt wird), das alternativ zu Essig oder Zitrone eingesetzt werden kann. Verjus oder auch Agrest kam vor über tausend Jahren aus dem Morgenland zu uns und verfügt über ein noch längst nicht erschöpftes kulinarisches Potential. Für Salate, Saucen und Erfrischungsgetränke.

Karl Fritsch / 2018 Zweigelt Wagram

8,95 

Kräftiges Rubingranat, zarte violette Reflexe, breitere Randaufhellung. Mit feinen Gewürzanklängen unterlegte dunkle Beerenfrucht, zart nach Nougat, kandierte Orangenzesten. Saftig, feinwürzig, gut integrierte Holznote, frischer Säurebogen, Kirschen im Nachhall, ein vielseitiger Speisenbegleiter

Karl Fritsch / 2017 Cuvée Foggathal Nr. 23

23,50 

Mandelblüten, saftige, süsse Wechseln, Hauch Heidelbeere. Superb elegant am Gaumen, von saftiger Molligkeit geprägt und gestützt durch reife Säure, die ihn am Gaumen lange leben lässt. Eine sehr elegante Rotweincuvée (Zweifelt & Cabernet Sauvignon) für alle Freunde der Leichtfüßigkeit!

Karl Fritsch / Purist Pet Nat 2019

16,00 

Kühles Birnenschale-Gelb. Butterbrioche, frischer Sauerteig in der Nase. Dahinter Zitrusschalen, weiße Mandelmousse. Sehr feine, jedoch präsente Verlage am Gaumen, saftige Birnenfrucht, kandierte Zitronenschalen, Hauch Birnenschale im Abgang. Ein ausgesprochen eleganter, erfrischender und trinkanimierender Pet Nat!