Weingut Am Schlipf – Claus Schneider / Baden

Die Wurzeln unserer Winzerfamilie in Weil am Rhein reichen bis 1465 zurück. Mit dem Kauf des Gutshofs 1892, unterhalb der Weinberge des Schlipfs, hat Johannes Schneider den Grundstein für das heutige Weingut gelegt. Seit den Anfängen liegt unser Fokus auf durchgegorenen Weinen und den traditionellen und lokalen Rebsorten, der Pinot-Familie und dem Gutedel. Im Laufe der Zeit ist das Weingut gewachsen und wir bewirtschaften heute auf knapp 15 Hektar vier spektakuläre Weinlagen in zwei Gemeinden verteilt auf über 70 Parzellen am Tüllinger Berg. Seit 2017 sind wir, Johannes und Christoph Schneider, in 6ter Generation für den Betrieb verantwortlich und führen die lange Weinbautradition der Familie mit Begeisterung fort Ehrliche, belebende und elegante Weine, die Vergnügen bereiten und den unverfälschten Ausdruck unseres Terroirs transportieren, sind unser Ziel. Größe des Weinguts in ha: 16 ha Ertragsbegrenzung: im Durschnitt 5000 kg/ha Terroir: Kalkstein, Lehm, Tonmergel Rebsorten: Grauer-, Weisser- und Spätburgunder, Chardonnay, Gutedel Alter der Rebstöcke: 0-50 Jahre Weinlese: 100% von Hand Weinbereitung: langes Hefelager (mind. 10 Monate) und Reife der Weine, sehr schonende Verarbeitung der Trauben bsp. Lese von Hand in 15kg Kisten oder Breisacher Bottiche, Arbeit mit Gravitation. Unser Ziel sind elegante und bekömmliche Weine, die ihre Herkunft auf natürliche Weise widerspiegeln. Unsere Haus Gupi Weine werden immer ohne Schwefelzugabe gefüllt. Düngung/Versorgung der Böden und Pflanzen: seit 2021 biodynamische Bewirtschaftung, Kompostwirtschaft, Humusaufbau fördern Pflanzenschutz: biologisch, Einsatz biodynamischer Präparate, Komposttee, Pflanzenextrakte zur Vitalisierung der Reben Unkrautbekämpfung: wenn nötig, ausschliesslich mechanisch (Roll-, Fingerhacke etc.), Einsaaten   Weingut Claus Schneider Inh. Claus Schneider Lörracher Strasse 4 79576 Weil am Rhein Deutschland

Weingut Graf Adelmann / Württemberg

Allem voran steht der Anspruch, hochwertige und eigenständige Weine zu erzeugen, ohne fremde Stilistiken oder andere Regionen zu imitieren. Seit langem haben wir uns entschieden, Eleganz und Vielschichtigkeit vor plumpe Kraft oder „Lautstärke“ zu stellen. Wenn es laut wird, hört man die leisen Töne nicht mehr. Trinkfreude ist das Stichwort, auch die zweite Flasche darf noch schmecken. Das Gleichgewicht aus Tradition und experimentierfreude macht uns aus. MEHR UND STATT ODER! Offenheit zeichnet den echten Weinfan aus, nicht fanatisches anbeten bestimmter Techniken oder Stile.   Größe des Weinguts in ha: 27 ha Ertragsbegrenzung: Durchschnitt 50 hl/ha Terroir: Keuper, Muschelkalk, 65% Steillagen bis 350 m ü. N.N. Rebsorten: Riesling, WB, GB, Grüner Veltliner, Muskateller, Lemberger, Spätburgunder, Trollinger ,Muskattrollinger, Merlot. Alter der Rebstöcke: bis 60 Jahre, Durchschnitt 30 Jahre Weinlese: 100% Handlese Weinbereitung: Rotwein: 100 % Maischegärung, Premium Qualitäten mit 100 % Barrique (20 % Neu, 225/300), Rappenanteil bis zu 50 % je nach Reifegrad der Stilgerüste Weisswein: 100 % Ganztraubenpressung, Maischestandzeit, 1.Lage und GG bis zu 100 % im Holz (300/500/1500 ltr.) Grundprinzip: „kontrolliertes Nichtstun“ Düngung/Versorgung der Böden und Pflanzen: 100 % Organisch, u.a Kompost aus eigener Herstellung, 100 % Biologische Bewirtschaftung und biodynamisch. Pflanzenschutz: BIO zertifiziert Unkrautbekämpfung: Ein gewisser natürlicher Unterstockbewuchs wird toleriert! Ansonsten mechanisch mit Rollhacke, Unterstockräumer oder eben von Hand mit der Hacke.

Domaine de la Pinte / Jura

Roger Martin schreibt im Herzen des Weinbergs von Arbois eine Seite in der Geschichte des Vin Jaune. An einem Ort namens „La Pinte à la Capitaine“, an den blauen Mergeln der Lias, pflanzte er 14 Hektar Savagnin. Es ist das größte mit Savagnin bepflanzte Landgut. Heute führt Pierre Martin die Arbeit seines Vaters weiter. Das Weingut besteht heute aus 34 ha Rebfläche, die auf den Terroirs von Arbois und Pupillin gepflanzt wurden. Die Anbaugebiete reichen von Arbois bis nach Château Chalon, sie befinden sich auf einer Höhe von 400 Metern. 1999 traf das Weingut La Pinte eine mutige Entscheidung, indem es seine gesamte Fläche auf biologischen Weinbau umstellte. Seit 2009 haben sie ihren gesamten Betrieb auf die Biodynamische Arbeitsweise umgestellt. Für die Domaine de La Pinte ist ein biologisch-dynamisches Weingut ein lebendiger Organismus, in dem jedes Element, das diesen Organismus ausmacht, wichtig ist: der Boden, die Pflanze und die Arbeit des Menschen. Dies ist für sie die eigentliche Definition eines Terroirs.     Plant nice, harvest good, drink well   Größe des Weinguts in ha: 34 ha Ertragsbegrenzung: Terroir: Kalk und tonhaltiger Boden Rebsorten: Poulsard, Trousseau, Pinot Noir, Savagin, Chardonnay, Chardonnay Melon a Queue Rouge Alter der Rebstöcke: 30-60 Jähre Weinlese: Erfolgt vollständig händisch Weinbereitung: Ausbau in Beton und großen Holzfässern Düngung/Versorgung der Böden und Pflanzen:  Biodynamische Präparate  (500,501) mindestens zweimal im Jahr Pflanzenschutz:  biodynamische Präparate, Kräutertee, Kupfer (ein Drittel der normalen Menge) Unkrautbekämpfung: mechanische Unkrautbekämpfung   Domaine de La Pinte Route de Lyon F-39600 Arbois

Weingut Herbert Zillinger / Weinviertel

Seit 2005 steht Carmen an Herberts Seite. Sie ist ausgebildete Logopädin und übte ihren Beruf bis 2016 noch mit Leidenschaft aus. Jetzt ist Carmen zu 100 % Zillinger, Herbert und sie führen das Weingut gemeinsam und ergänzen einander. Ihre Töchter Amelie und Rosemarie machen sie komplett. Was man uns nachsagt? Dass wir keine Kompromisse machen. Dass wir Weinunikate schaffen, Weine mit Profil, Struktur und »USP«, mit Wein-Alleinstellungsmerkmal sozusagen. Dass man in ihnen unsere Handschrift erkennt und den Boden, auf dem ihre Trauben wachsen. Dass wir unsere Weine nie auf ein aussichtsreiches Geschäft oder eine bessere Bewertung hintrimmen. Unsere Weine stehen für sich. Wenn sie so gefallen, wie sie sind, dann sind wir glücklich. Weniger ist mehr. Nur durch eine völlig puristische Arbeitsweise und viel Naturverständnis ist es möglich, Herkunft unverfälscht und ehrlich zu transportieren. Ruhig, stilsicher, kompromisslos. So sind wir, so sind auch unsere Weine. Größe des Weinguts in ha: 16 Ertragsbegrenzung: ca. 4000-5000 kg/ha Terroir: Löss, Lehm, Kalksandstein Rebsorten: Grüner Veltliner, Welschriesling, Chardonnay, Weißburgunder, Traminer, Sauvignon Blanc, Zweigelt Alter der Rebstöcke: 0-60 Jahre Weinlese: 100% händisch Weinbereitung: puristisch, völlig naturbelassen (mit Ausnahme von etwas SO2 wenn notwendig) Düngung/Versorgung der Böden und Pflanzen: biodynamische Bewirtschaftung, Kompostwirtschaft Pflanzenschutz: Biodyn Unkrautbekämpfung: Es gibt kein Unkraut. Biodyn   Weingut Herbert Zillinger Hauptstraße 17 A-2251 Ebenthal

Domaine Montirius / Côtes du Rhône

Verortet im südlichen Rhone-Tal, wurde unsere Domaine, mit Klassifikationen in den Appellationen Vacqueyras, Gigondas und Côtes du Rhône, bereits 1996 auf die biodynamische Bewirtschaftung umgestellt. Die seinerzeit 58 Hektar Weinberge gehen auf Erics Großväter zurück, die unter Erics Vater Max zusammengelegt wurden. Dazu addieren sich Flächen von Christines Eltern und einer alleinstehenden Tante.   Die Intension unserer täglichen Arbeit ist die immerwährende Suche nach der richtigen Balance, sowohl in den Weinbergen als auch im Keller. Unsere Philosophie ist: Einzigartige Terroirweine zu erhalten.   Größe des Weinguts in ha: 63 ha Jahresproduktion in Flaschen: ca. 210 000 Flaschen Ertragsbegrenzung: auf durchschnittlich 30 hl/ha Terroir: Heideboden, Sand und Sandstein, Mergel Rebsorten: Grenache Noir, Syrah, Mourvèdre, Grenache blanc, Roussanne, Clairette, Bourboulenc Alter der Rebstöcke: 50 -90 Jahre Weinlese: erfolgt vollständig von Hand Weinbereitung: Alterung in Zementtanks ohne Innenfutter für mindestens 2 Winter, dann in Flaschen. Natürliche einheimische Weinhefe (Spontanvergärung). 100% Eichenfrei (kein Holz). Weiß- und Roséweine im Stahltank. Düngung/Versorgung der Böden und Pflanzen: Bio-Dynamische Kultivierung seit 20 Jahren (1996) Pflanzenschutz: Kräutertee, Dynamisation (500, 501..), Kuhdung für den Boden Unkrautbekämpfung: mechanisch Adresse: Domaine Montirius, 1536, Route de Sainte-Edwige, 84260 Sarrians

Chateau de Roquefort / Provence

1568 übertrug der Bischof Pierre de Ragenau das Land von Roquefort an Pierre de Bausset, dessen Nachkommen bis 1812 dieses Erbe weiterführten. Seitdem gehört Roquefort der Familie de Villeneuve Flaysoc, welche hauptsächlich im Zentrum des „Var“ ansässig war. Die Geschichte von Roquefort erzählt uns auch vom damaligen Wirtschaftsleben. Wenn auch heute Waldbau, Seidenraupenzüchtung, Schafzucht, Ochsengespanne, Kalköfen und Lavendelessenz nur noch der Erinnerung angehören – ist der Weinbau die hauptsächliche Bestimmung dieses Anwesens geblieben. „Über Naturwein zu sprechen, heißt zuerst einmal das Einfache zu verstehen, welches einem sein Wein erzählt.“ GUT ZU WISSEN: Größe des Weinguts in ha: 27 ha – Jahresproduktion in Flaschen: ca. 200.000 Ertragsbegrenzung: maximum 55 hl/ha Côtes de Provence und 100 hl/ha Vin des Pays Terroir: Kalk-Lehm Rebsorten: Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre, Carignan, Clairette, Rolle, Ugni Alter der Rebstöcke: 1 – 68 Jahre Weinlese: erfolgt vollständig von Hand zum spätest möglichen Zeitpunkt Weinbereitung: Spontanvergärung Düngung/Versorgung der Böden und Pflanzen: Kompost Kuh-Schaf, Grünschnitt und Pferdemist, Begrünungseinsaat Pflanzenschutz: Biodynamische Präparate, Heilkräuter-Auszüge, Schwefel Unkrautbekämpfung: Mechanisch, Grüneinsaaten   Chateau de Roquefort D1 Quartier les Bastides, BP29 F-13830 Roquefort la Bédoule    

Domaine Les Enfants Sauvages / Roussilion

Domaine Les Enfants Sauvages – das sind Nikolaus und Carolin Bantlin. Deren Traum begann 1998 mit dem Erwerb von 7,5 ha Weinland in nicht allzu gutem Zustand einschließlich einer verfallenen Bergerie. Irgendwo im nirgendwo, cirka 8 km außerhalb von Fitou mitten im Garrique in einem in sich abgeschlossenen Tal, frei von Fremdeinflüssen, seien es Spritzmittel oder Krankheiten. Vielmehr sind die Weinberge umgeben von Mandel-, Feigen- und Olivenbäumen sowie den typischen Aromapflanzen der Garrique – Thymian und Rosmarin. Und das Mittelmeer nur wenige Kilometer entfernt. „Nein, wir können nicht im Mond sitzen, aber im naheliegenden silbernen Wald tanzen, Wein trinken aus gewundenen Hörnern und durch lange verschlossen geglaubte Türen schreiten.“ Gut zu wissen: Größe des Weinguts in ha: 12 ha – Jahresproduktion in Flaschen: ca. 30.000 Ertragsbegrenzung: auf durchschnittlich 25-30 hl/ha Terroir: Kalkböden Rebsorten: Carginan , Grenache noir, Cinsault, Mourvèdre, Syrah, Grenache blanc, Grenache gris, Maccabeu, Vermentino Muscat petit grain, Muscat Alexandrie Alter der Rebstöcke: 10 – 85 Jahre Weinlese: erfolgt vollständig von Hand in kleinen Erntekisten Weinbereitung: Spontanvergärung, keinerlei Zugaben während der Gärung, keine Klärung, keine Schönungen. Sulfitgabe nach malolaktischer Gärung in geringster Dosierung (20mg -maximal 50mg SO2 total) Düngung/Versorgung der Böden und Pflanzen: einmal im Jahr organische Düngung auf Basis von kompostiertem Schafdung Biodynamische Präperate Pflanzenschutz: Netzschwefel und Pulverschwefel, Tees und Pflanzenauszuege Unkrautbekämpfung: Mechanisch mit dem Traktor und von Hand   GAEC Domaine Les Enfants Sauvages Pla de l´Oeil F-66600 Salses le Château      

Claus Preisinger / Burgenland

„Mein Betrieb ist ziemlich neu und ich bin einigermaßen jung. Und damit nicht auffällt, dass ich älter werd´, bleib ich lieber gleich der Alte. Wie seit 1980 .?.. (super Geburtsjahr, sehr schwacher Weinjahrgang), erster Wein 2000, großer Weinjahrgang!! Erster Pannobile 2004 (wieder großer Weinjahrgang) Prinzipien: (wenige ;-), im Weingarten nach Rudolf Steiner, im Keller puristisch, qualitätsfanatisch und viel aus dem Bauch heraus, im Leben unkompliziert. Ich muß in kein Büro, hab keinen Stau, bin draußen in der Natur und den Weingärten, so viel ich will (und die Reben es verlangen) schaue in die Gegend und spüre das Wetter. Das ist ein Privileg, das ich (immer mehr) zu schätzen weiß. Wer’s nicht glaubt, kommt her und sieht sich’s selber einmal an!“ GUT ZU WISSEN: Größe des Weinguts in ha: 20 ha +20 ha – Jahresproduktion in Flaschen: jahrgangsabhängig ! Ertragsbegrenzung: auf durchschnittlich 30 hl/ha Boden: Lehm, Sand, Schotter,Kalk, Schiefer Rebsorten: Blaufränkisch, Zweigelt, St. Laurent, Pinot Noir, Merlot (90% rot), Chardonnay, Weißburgunder, Grüner Veltliner (10% weiß) Alter der Rebstöcke: 3 – 55 Jahre Weinlese: selektive Handlese, Nachsortierung im Weingut Weinbereitung: Spontanvergärung mit den Wein eigenen Hefen. Ausbau: Die traditionelle Vinifizierung erfolgt in offenen Bottichen, unterschiedlichen Maischestandzeiten und langem Ausbau auf der Feinhefe. Düngung/Versorgung der Böden und Pflanzen: Kompost aus Kuh- und Pferdemist, Gründüngung Pflanzenschutz: Biodynamische Präparate, Homoöpathische Heilkräuter-Auszüge Unkrautbekämpfung: Mechanisch: Scheibenpflug, Begrünungseinsaat Bewertungen „Jung ist er noch, der Claus Preisinger, und doch bereits ganz vorne unter den österreichischen Rotweinwinzern. Mit seinem »Paradigma«, einem Wein voll Eleganz, Intensität, Dichte und Spannung, hat er sich gleich in die Herzen der Weinfreunde katapultiert und vor einigen Jahren auf Anhieb gegen prominenteste Weingüter die Königsklasse bei der Falstaff-Prämierung gewonnen. Die Sorte Pinot Noir, die sehr viel Fingerspitzengefühl erfordert, scheint ihm besonders zu liegen, und seit ein paar Jahren macht der Blaufränkisch »Buehl« seinen bestens eingeführten Weinen Konkurrenz.“ Falstaff Auszeichnungen 4 von 5 möglichen Sternen – Falstaff 2017   Weingut Claus Preisinger GmbH Goldbergstr. 60 A-7122 Gols, Österreich          

Marc Kreydenweiss / Elsass

Marc Kreydenweiss wurde 1948 in Straßburg geboren. Er entstammt einer seit drei Jahrzehnten im Elsass ansässigen Winzerfamilie. Seit 1971 besitzt und leitet er das Weingut. Im Jahr 1984 beschließt er, nur noch Weine von höchster Qualität zu produzieren. Er wählt eine neue Erfahrungsdimension für seine Weine: das Terroir. Das beständige Streben, Weine von außerordentlicher Qualität zu erzeugen, führt das Weingut 1989 auf den Weg des biodynamischen Anbaus. „Sein Einsatz für den achtsamen Umgang mit der Natur speist sich aus einer persönlichen Ethik und einer Lebensphilosophie, die niemals den Menschen von dem trennt, was er herstellt. Marc weiß, dass ein Baum seine Äste nur hoch in den Himmel strecken kann, wenn seine Wurzeln tief in der Erde verankert sind.“ Albert Strickler GUT ZU WISSEN: Größe des Weinguts in ha: 13,5 ha – Jahresproduktion in Flaschen: ca. 60.000 Ertragsbegrenzung: auf durchschnittlich 30-40 hl/ha Terroir: Schiefer, Sandstein, Villéschiefer Rebsorten: Riesling, Pinot Gris, Pinot Blanc, Klevner, Gewürztraminer Alter der Rebstöcke: 10 – 70 Jahre Weinlese: erfolgt vollständig von Hand zum spätest möglichen Zeitpunkt Weinbereitung: Spontanvergärung. Keine Temperatursteuerung beim Gärprozess. Düngung/Versorgung der Böden und Pflanzen: Kompost aus Trester, Grünschnitt und Pferdemist, Begrünungseinsaat Pflanzenschutz: Biodynamische Präparate, Heilkräuter-Auszüge Unkrautbekämpfung: Mechanisch, Grüneinsaaten   Domaine Marc Kreydenweiss Antoine Kreydenweiss 12, rue Deharbe F-67140 Andlau

Gernot & Heike Heinrich / Burgenland

Die Heinrichs betrachten ihren Betrieb lediglich als eine Station auf dem Weg zum Wein und als Mittel zum Zweck: mit so wenig Eingriffen in die Natur wie irgend möglich Weine zu erzeugen, die sie in bevorzugten Lagen an beiden Seiten des Neusiedler Sees kultivieren. Nachhaltigkeit ist heute ein schreckliches Modewort, das so gut wie in jeder Power Point Präsentation vorkommt. Wir verwenden es trotzdem. Einerseits fällt uns kein anderer Begriff für das ein, was für den Winzer schon immer selbstverständlich ist. In Jahrzehnten denken, nicht von heute auf morgen, Geduld haben, die Reserven unangetastet lassen, bescheiden sein. Andererseits, weil wir schon heute wissen, dass wir noch nachhaltig sein werden, wenn manch anderer schon wieder ganz was anderes ist. Größe des Weinguts in ha: 86 ha – Jahresproduktion in Flaschen: 500.000 Ertragsbegrenzung: auf durchschnittlich 35 hl/ha Boden: Kalkstein, Glimmerschiefer, sandiger Lehm Rebsorten: Blaufränkisch (ca. 43%), Zweigelt (ca. 27%), St. Laurent, Merlot, Pinot Noir, Chardonnay, Neuburger, Grauburgunder, Weißburgunder, Traminer, Alter der Rebstöcke: 1- 45 Jahre Weinlese: selektive Handlese Weinbereitung: sorgfältige Nachselektion im Weingut am Sortierband, Verarbeitung nach dem Schwerkraftprinzip ohne Pumpen, Spontanvergärung in Eichenholzgärständer, (manuelles Untertauchen) bzw. Edelstahl , Reifung in Eichenfässern (225 L, 500 L bzw großes Holzfass) Düngung/Versorgung der Böden und Pflanzen: Kompost aus Rindermist (Nationalpark), Stroh, Schilf vom Neusiedlersee, Trebern und Baumschnitt Pflanzenschutz: Biodynamische Präparate, Tee (Ackerschachtelhalm, Brennessel, Kamille…) Unkrautbekämpfung: Mechanisch – Unterstockbearbeitung, Begrünungseinsaat Bewertungen „Das Weingut Gernot und Heike Heinrich aus Gols erreichte mit dem Blaufränkisch Alter Berg 2011 den ersten Platz der Prämierung und ist somit Falstaff-Sieger 2013. »Der Blaufränkisch Alter Berg aus einer Top-Lage in Winden am Leithaberg steht stellvertretend für die Dominanz der Rebsorte, die nie zuvor ein derart hohes Qualitätsniveau erreicht hat. In der Hand eines Könners wie Gernot Heinrich musste aus diesen Trauben im Jahr 2011 zwangsläufig ein Rotwein mit dem Potenzial zu einer Weinlegende entstehen«.“ Falstaff-Chefredakteur Peter Moser „Für einen, dessen Rotweine Kultstatus haben, macht Gernot Heinrich ziemlich guten Weißwein,…Gault Millau Auszeichnungen 5 von 5 möglichen Sternen Falstaff 2017     Weingut Heinrich GmbH Baumgarten 60 A-7122 Gols